Am Holloween-Wochenende liefen hier in der Stadt ein paar schaurige Gestalten umher. Wir selbst blieben unverkleidet, haben uns aber gerne mal von der Seite erschrecken lassen. Auch ohne Kostüm haben wir in der Nacht auf einer Party im Lipstick ausgelassen gefeiert:
Der 24. Oktober stand ganz im Zeichen Deutschlands. In einer kleinen Gruppe aus Mexikanern und Deutschen haben wir den Nachmittag auf dem Oktoberfest des "Deutschen Clubs von Mexiko" (Club Alemán de México) verbracht, ein rundum spassiges Ereignis. Die Sonne hat bei gefühlten 30°C so dermaßen geknallt, dass auch der Bierkonsum schnell ebenso "knallte". Die Jungs hatten sich als Grundlage zwar Schweinshaxe, Kartoffelsalat und Sauerkraut geholt, der Unterschied zum Original war allerdings doch deutlich "schmeckbar", leider kam die Qualität nicht an das Original heran.
Dennoch waren wir ansonsten zufrieden, immerhin gab es neben Radeberger und Paulaner echtes "Hofbräuhaus Oktoberfest-Bier" aus Deutschland ;)
Am 10.10.10 haben wir mal wieder einen lustigen Nachmittag auf den Kanälen von Xochimilco verbracht. Wie sonst auch war der Ausflug ein Highlight mit viel guter Laune, ausreichend alkoholischer Kaltgetränke, Salsa-Musik aus JuanJos CD-Spieler, Tanzeinlagen und einer Menge Spaß. Aber seht selbst:
Zur 200-jährigen Unabhängigkeitsfeier Mexikos lag ich tatsächlich mit fieser Magendarm-Infektion zu Hause flach - ich hätte mich in den Arsch beißen können, warum gerade zur größten Party des Jahres?! Zumindest habe ich das Spektakel im TV verfolgen können und so wenigstens alle Highlights aus der Ferne mitbekommen. Da haben die Mexikaner wirklich keine Kosten & Mühen gescheut, ihrem Land die nötige Ehre zu erweisen. Im Feiern sind die Mexis wirklich Weltmeister! ;)
Wenigstens konnte ich auf der Viva México Party bei Vania dabei sein, die sie am Wochenende davor organisiert haben...
Die letzten zwei Tage unserer Reise haben wir in Puebla verbracht, da Olli Kerstin natürlich zeigen wollte, wie er dort so sechs Monate lang als VW-Praktikant gelebt hat.
Das Highlight bei Ankunft am Abend war ein erstklassiges 500 bzw. 300g Rumpsteak, dass wir mit Ollis Jungs beim Argentinier verspeisst haben. Hierfür mussten wir laut Olli extra früh in Acapulco aufbrechen, damit wir auch ja pünktlich beim Argentinier ankommen ;).
Zentrales Lager für uns in Puebla war das NH-Hotel mitten in der Stadt, von hier aus konnte man bequem den Zócalo und die Innenstadt erkunden. Nach einem leckeren Frühstück mit direktem Blick auf die Kirche im Zentrum stand eine Fahrt mit dem Turi-Bus auf dem Programm. So haben wir auch die Stadtteile außerhalb des Zentrums kennengelernt.
Anschließend ging es nochmal nach San Andres de Cholula, wo Olli mit seinen Praktikanten in einer WG gewohnt hat. Hier musste er sich natürlich nochmal von allen verabschieden... Nachdem wir uns auch noch die berühmte Kirche von Cholula und den Nebenort San Pedro de Cholula angeguckt haben, war unsere gemeinsame Reise am nächsten Morgen leider auch schon wieder zu Ende, denn Kerstin und Olli sind von DF aus weiter nach Playa del Carmen geflogen...
Hat Spaß gemacht mit Euch beiden - immerwieder gerne! ;)
Mit noch richtig guter Laune und bei strahlendem Sonnenschein ging es von Taxco aus weiter nach Acapulco - hier mal ein kleines Roadmovie:
Doch kaum im Glamour-Städtchen der '60 und '70 angekommen (heutzutage ist der Glanz leider verfallen, viele Gebäude sind schon ziemlich heruntergekommen!), mussten wir mit dem Ausläufer des vor der Küste tobenden Hurricans vorlieb nehmen:
Ein bisschen von dem schlechten Wetter geknickt (gerade, weil wir nur zwei Tage hier hatten) war die Partystimmung bei Einkunft in der Villa und das Staunen über den sonst so unglaublichen Ausblick doch schon ein wenig getrübt:
In dieser Villa hier hat übrigens mal der berühmte Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller gewohnt. Ich hab' auch so ein oder andere Liane auf dem Grundstück zum Üben gesehen! ;)
Am nächsten Morgen war es leider immer noch bedeckt, doch wir wollten uns nicht nehmen lassen, trotzdem die Gegend zu erkunden. Erster Stop war ein paar Autominuten entfernt der Ort "Pie de la Cuesta" mit seiner berühmten Lagune und einem meilenweiten Traumstrand. Nachdem wir uns nach Einschlagen der Umleitung (die Hauptstraße war gestaut) verfahren hatten und über enge Straßen durch eine kleine Siedlung in den Bergen mussten - durch Schlaglöcher, riesige Wasserbecken und über Stock und Stein, was ein Spaß! ;) - kamen wir dann auch endlich an. Olli hat uns das Strandhotel gezeigt, in dem er mal mit seinen Jungs übernachtet hatte (zu einer Zeit, wo hier alles noch wirklich "traumhaft" aussah). Wir allerdings konnten nur die heftigen Wellen bestaunen, den leeren Strand und das braune Wasser - aber hey, immerhin mal gesehen ;)
Weiter ging es zu den Klippenspringern von Acapulco. Dazu guckt Euch einfach die Bilder an. Ziemlich waghalsig, wie sie da so ohne Hilfsmittel die Felswände hochklettern und sich dann in die tosenden Fluten stürzen - naja, immerhin gibt es Trinkgeld ;). Hier ein paar Videos:
Im Anschluss haben wir uns ein bisschen den Ort angeguckt und uns in der Nähe der großen Hotels an den Strand gelegt. Endlich kam auch richtig die Sonne raus und wir konnten genießen. Der Strand von Acapulco ist jetzt nicht unbedingt der Schönste, aber wir haben trotzdem ein bißchen im Meer geplantscht und es uns gut gehen lassen. Da die Sonne nun knallte, machten wir uns danach auf den Weg zurück zu unserer Villa, denn wir wollten den Pool wenigstens noch für ein paar Stunden nutzen. Wie Ihr auf den Bildern seht, hat sich diese Entscheidung mehr als gelohnt! Die Aussicht bei Sonnenschein vom Pool auf das Meer ist der Hammer - eine Villa in Hollywood könnte nicht besser gelegen sein!
Ein abendlicher Besuch im Restaurant "100% Natural", in dem wir sehr lecker gegessen haben, hat die Reise nach Acapulco abgerundet.
Auf dem Weg nach Acapulco haben wir in der Silberstadt "Taxco" Halt gemacht (hier wurde früher Silber geschürft, heute wird es nur noch verkauft). Die Stadt ist ein richtiges kleines Einod im Herzen Mexikos, sehr malerisch an einem Berghang gelegen und durch die vielen kleinen Gassen, niedlichen Plätze und Häuserfassaden auf jeden Fall einen Besuch wert!
Nachdem wir durch die Straßen gebummelt sind, Silberschmuck gekauft und uns fast in den engen Gassen der Stadt auf einem fast unterirdischen Markt verirrt hätten, sind wir zum Abschluss noch mit der schweizer Gondelbahn auf den gegenüberliegenden Berg gefahren, um von dort die wahnsinnig tolle Aussicht auf die Stadt zu genießen. Ich will mich kurz halten und Euch lieber die Bilder und das Video hier genießen lassen, denn dieses Video wird Euch garantiert zum Lachen bringen - ich muss mich zumindest jedesmal weghauen, wenn ich es mir angucke ;)
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